Eine Reise zur souveränen KI
Diese Website ist ein kleines Experiment. Wie weit komme ich, wenn ich eine KI als Werkzeug nutze, aber die Kontrolle über Technik, Daten und Inhalte bei mir behalte?
Die Website
Die Seite läuft auf einem schlanken Tech-Stack ohne große Plattformen:
- Hugo: ein Open-Source-Generator für statische Seiten. Er ist eine einzige Programmdatei und braucht keine Datenbank und kein Login, das angegriffen werden kann.
- Markdown: Jeder Beitrag ist eine einfache Textdatei. Sie gehört mir und lässt sich mit jedem Programm öffnen.
- Codeberg (Forgejo): Quellcode und Veröffentlichung liegen bei Codeberg, einem gemeinnützigen Verein in Deutschland. Codeberg Pages liefert die Seite aus.
- Eigene Domain: sebastiankehrer.at, registriert bei der österreichischen Registry nic.at.
- Kein Tracking, keine externen Schriften, keine Cookies: Besucher laden nur diese Seite und sonst nichts.
Will ich den Anbieter wechseln, kopiere ich einen Ordner mit fertigen Dateien woanders hin und stelle die DNS-Einträge um.
Der Blogpost
Diesen Beitrag habe ich mit Claude als Assistenten geschrieben. Die Regeln dafür liegen in meinem Obsidian-Vault: offene Standards bevorzugen und nichts ohne Rückfrage ausführen. Dort ist auch beschrieben, wie ein neuer Beitrag entsteht. Die KI legt ihn nur als Entwurf an, freigeschaltet wird er erst nach meinem Ok. Veröffentlicht habe ich ihn dann selbst, mit einem kleinen Deploy-Skript, das ebenfalls die KI geschrieben hat.
Noch unterwegs
Ganz souverän ist die Reise noch nicht. Das Sprachmodell läuft in der Cloud eines US-Anbieters, und meine Dateien werden noch über iCloud synchronisiert. Als nächste Schritte will ich mehr Arbeit auf lokale, offene Modelle verlagern und für die Synchronisierung eine europäische Lösung wie Nextcloud finden. Die Website ist dafür ein guter Anfang, denn alles, was hier entsteht, bleibt in meiner Hand.